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Der Klimawandel, steigende Energiepreise und die zunehmende Abhängigkeit von fossilen Ressourcen zwingen uns zum Handeln. Den Kommunen kommt beim Klimaschutz eine herausragende Rolle zu, denn hier werden aufgrund der räumlichen Konzentration von Wohnen, Gewerbe und Industrie, Verkehr und Freizeit Treibhausgase erzeugt, die zum Klimawandel beitragen.

 

Die drei E’s

Kommunaler Klimaschutz heißt auf die „3 E´s“ zu setzen: Energieeinsparung – Energieeffizienz – Erneuerbare Energien

  • Energie wird über eine Verringerung des Verbrauchs eingespart. Beispiele sind Vermeidung von unnötigem Licht oder Reduzierung von Verkehr.
  • Eine höhere Energieeffizienz wird durch Kraft-Wärme-Kopplung, Wärmerückgewinnung oder technische Neuerungen z.B. in energieeffizienten Geräten erzielt, d.h. der Bedarf wird verringert.
  • Zudem kommt der Ausbau der Erneuerbaren Energien um unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden.


In die Erarbeitung des integrierten Klimaschutzkonzepts werden all diejenigen miteinbezogen, die aktiv einen Beitrag zur CO2-Reduzierung leisten können. Wichtig sind auch die Institutionen, die bereits jetzt aktiven Klimaschutz betreiben. Dieser Ansatz ist in doppelter Hinsicht integriert: zum einen werden inhaltlich unterschiedliche Bereiche zusammengeführt und zum anderen werden Bürgerinnen und Bürger, Stadtverwaltung, Verbände und Organisationen an der Erarbeitung des Konzeptes beteiligt. Denn die Bemühungen, die globale Erwärmung auf 2°C zu beschränken, können nur Erfolg haben, wenn an möglichst vielen Stellschrauben gedreht wird und sich alle daran beteiligen.