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Die drei Säulen des Klimaschutzkonzepts sind 1. ein Energieatlas 2. eine Energiepotentialanalyse und ein Energiekonzept 3. öffentlichkeitswirksame Klimaschutzveranstaltungen und Kommunikation
Der Energieatlas
ist die Detailanalyse des Ist-Energieverbrauchs und des zukünftigen Energiebedarfs Die Ermittlung des Energiebedarfs von Kommunen ist die Basis für ein Energiewendekonzept. Nur wenn über den aktuellen und zukünftigen Bedarf von Energie detaillierte Daten vorliegen, können Effizienzmaßnahmen geplant und Einsparmöglichkeiten realisiert werden. Dazu gehört neben der Erhebung des Wärme- und Strombedarfs auch die Erstellung einer Gesamtenergiebilanz für die Stadt.
Die Energiepotentialanalyse
ermittelt regionale Ausbaumöglichkeiten für Erneuerbare Energien. Ziel der Energiepotentialanalyse ist die Erfassung der vorhandenen Potentiale heimischer Energieträger unter Berücksichtigung von lokalen Strukturen. Je nach Standort und regionalen Gegebenheiten, setzt sich der Energiemix aus unterschiedlichen Elementen wie Nutzung von Sonne, Wind, Biomasse, Geothermie etc. zusammen. Die Einzelstudien ermitteln die vorhandenen Energiepotentiale und zeigen Nutzungsmöglichkeiten auf. Beteiligung und Zustimmung der Bevölkerung für diese Energiequellen sind Voraussetzungen, sie auch nutzbar zu machen.
Das Energiekonzept
entwickelt Handlungsstrategien für die Energieunabhängigkeit.
Das Energiekonzept überführt den Energieatlas und die Energiepotentialanalyse in ein Handlungskonzept unter Berücksichtigung der lokalen Rahmenbedingungen. Gemeinsam mit dem Projektpartnern und allen Beteiligten in der Stadt werden konkrete Lösungswege für eine Energieversorgung erarbeitet, die so weit wie möglich auf Erneuerbaren Energien beruhen. Deren Umsetzung wird mit Nachhalt angestoßen.
Mehrere öffentlichkeitswirksame Klimaschutzveranstaltungen verankern die Notwendigkeit des aktiven Klimaschutzes in den Köpfen der Bevölkerung, der Industrie und des Gewerbes sowie bei Vereinen und Verbänden.
Klimaschutz kann nur Erfolg haben, wenn er von allen Beteiligten mitgetragen wird. Deswegen ist eine Einbindung großer Bevölkerungsgruppen eine tragende Säule der Erarbeitung. In mehreren Veranstaltungen werden die Ideen und Anregungen aller Bürgerinnen und Bürger aufgenommen. In den Klimaschutzkonferenzen und Expertenrunden wird intensiv an konkret umsetzbaren Projekten und Maßnahmen gearbeitet. Wir versuchen den Prozess für alle Interessierten so nachvollziehbar und transparent wie möglich zu gestalten. Eine stets aktuelle Internetpräsenz, regelmäßig erscheinende Newsletter und eine aktive Pressearbeit sind Teil der Konzepterstellung.
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